Abseits von einfachen Aufgaben (Flächen- Schwerpunkte und/oder Durchmesser, etc.) stellt die industrielle Bildverarbeitung mitunter hohe Ansprüche an Genauigkeit, Geschwindigkeit ober vorallem auch die Auswertungsflexibilität und Zuverlässigkeit.
Ein eingesetztes Verahren welches in 99,99% der Fälle zuverlässige Ergebnisse erzielt, ist in vielen Applikationen unbrauchbar. Denn letztlich bedeutet dies, dass in 1 von 10000 Fällen Fehlauswertungen stattfinden, welche noch im günstigsten Fall als solche erkannt werden und nur zum Stop der Maschine führen nicht aber Mensch und/oder Maschine direkt oder indirekt gefährden.
Nur durch den Einsatz von entsprechend mathematisch fundierten Algorithmen kann dem Wunsch nach 100% Sicherheit entsprechend begegnet werden.
Bildverarbeitung im Sinne eines Teachless-Ansatzes bedeutet auch, dass es möglichst keinen produktspezifischen Bildverarbeitungs-Programmierer bedarf, welcher insb. nach Artikelwechsel neue spezifische Programme erstellen und möglicherweise im "learning by doing" entwicklen muss. Darüberhinaus muss bei entsprechender Problemanalyse oftmals auch die Sortenreinheit in der Produktion nicht gegeben sein.
